Kritik: Zombie Hunter (2013)

zombie hunter kritik cover

Eine neue Droge taucht auf dem Markt auf, die alles übertrifft, was man jemals erlebt hat. Es gibt jedoch einen schwerwiegenden Nachteil: Wenige Minuten nach der Einnahme verwandelt man sich in einen Zombie. Jahre später ist die Erde durch die Zombieapokalypse verwüstet und der namenlose Hunter (Martin Cooping) zieht durch das Land und macht Jagd auf die Untoten. Eines Tages wird er von einer kleinen Gruppe Überlebender unter der Führung des Geistlichen Jesús (Danny Trejo) angegriffen, die ihn für einen Zombie halten. Schwer verletzt wird er daraufhin von Debbie (Jade Regier) und der Jungfrau Alison (Clare Niederpruem) gefunden und gesund gepflegt. Zusammen mit deren Gefährten Ricky (Jason K. Wixom), Lyly (Jake Suazo) und dem Automechaniker Jerry (Terry Guthrie) begibt sich der Hunter auf die Suche nach einem Flugzeug, um dem Ödland zu entkommen.

ZOMBIE HUNTER ist das Regiedebut von K. King, der Streifen ist durch finanzielle Unterstützung durch ein Netzwerk zustande gekommen. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, doch das Endresultat was hier bei rauskam, lässt doch an manchen Ecken und Kanten ein wenig zu wünschen übrig. Aber auf jeden Fall ist der Streifen sehr trashig und sollte nicht gerade für voll genommen werden, aber will er das denn auch? Eins vorweg, unterhaltsam ist der Film allemal, doch ein paar Macken und Schwächen besitzt auch er, die ihm leider das Dasein schwer machen, vor allem weil er sich mit der Thematik von Zombies befasst, und es vergeht kaum eine Woche wo nicht ein Zombiestreifen ins Heimkino seinen Weg findet. Optisch betrachtet wirkt der Film sehr real, die Sets sind gut ausgewählt, eine verlassene Stadt. Eine alte Tankstelle und vieles mehr, bieten dem Zuschauer die nötige Abwechslung. Die brauch er auch, denn unterstützt wird der Film durch viele sinnlose, trashige Dialoge, die auch manchmal im Monolog des Hauptcharakter vonstatten gehen. Dies ist zwar eine nette unterhaltsame Idee, aber dann bitte auch mit Sinn und Verstand und nicht irgendwas zusammen getextet! Auf diversen Covers prangert uns das markante Gesicht Danny Trejo hervor, doch dies ist auch eine kleine Irreführung oder auch Mogelpackung, denn seine Screentime ist recht begrenzt und sein Charakter muss schnell das zeitliche segnen, doch wie gewohnt präsentiert er uns sicher und selbstbewusst und verhilft seiner Rolle zum Leben, auch wenn es recht urig aussieht, diesen harten Kerl in einer Pastorenkluft zu betrachten. Die anderen Charaktere werden unter anderem von Martin Copping, Clare Niederpruem und Jade Regier besetzt, Copping dürften manche aus diversen TV – Serien kennen. Aber am meisten sticht Jade Regier dem männlichen Zuschauer ins Auge, die rassige blondine spielt die Rolle von Fast Lane Debbie, die auch mal einen Strip hinlegen darf, oder sich ums Auto kümmert! Schaut man sich die Effekte an, so kann man ruhigen Gewissens behaupten das die Zombies recht gut gelungen sind, und gut in Szene gesetzt wurden, lediglich die Riesenzombies wirken total künstlich, dank CGI Technik, und sie erinnern Horrorfans an Resident Evil, hier spürt man halt das geringe Budget was dem Film zur Verfügung stand. Das die Zombies ihr Blut anstatt in sattem Rot sondern in pinkfarbtönen durch die Gegend verteilen, ist eine amüsante interessante Idee, doch das das Blut dauernd auf die Kameralinse spritzt ist zwar ganz ok, aber wenn das andauernd passiert, wird es recht schnell nervig. Das Tempo der Story ist an diversen Stellen etwas zu flach und es macht sich recht schnell Langeweile auf, doch die Actionszenen lockern dies wieder gekonnt auf, und ziehen die Spannungs- und Unterhaltungskurve wieder an. ZOMBIE HUNTER ist eine kurzweilige, unterhaltsame Idee, zwar mit einigen Schwächen und Macken aber durchaus anschaubar. Trashfanatiker kommen hier durch die Dialoge der Charaktere und den absurden Ideen voll auf ihre Kosten. Und wer noch lange nicht genug von Zombiestreifen hat, kann hier ruhig einen Blick risikieren. Auch wenn manche Kritiker behaupten das Danny Trejo mittlerweile jeden Müll mitmacht, so muss man auch sagen, das er sich allein durch B – Movies einen Namen und einen Status erschaffen hat, den manche Hollywoodgrössen nur selten erreichen!

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